Drohnengestützte Kartierungen im Nationalpark Wattenmeer

Husum,

Nach zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit ist unser Projekt zur Erprobung drohnengestützter Kartierungen im Nationalpark Wattenmeer erfolgreich abgeschlossen.

Eine Drohne startet vor blauem Himmel an einem Strand. Im Hintergrund Dünen.

Ziel des Projekts „Aerial Photogrammetric Integrative Surveys“ – APIS war die Erprobung drohnengestützter Art- und Habitatkartierungen im Nationalpark Wattenmeer. 

Während des Projekts wurden

  • 68 Drohnenflüge durchgeführt,
  • über 1000 Robben (Seehunde und Kegelrobben) erfasst,
  • knapp 36.000 Brutvögel erfasst,
  • mehr als 350 ha Muschelbänke und Seegraswiesen kartiert und
  • knapp 23 Stunden Vogelverhalten während der Drohnenflüge aufgezeichnet.

Wir haben im Projekt gezeigt, dass drohnengestützte Erfassungen eine hochauflösende, großflächige und gleichzeitig störungsarme Alternative zu klassischen Monitoringmethoden sein können.

Durch die Kombination aus moderner Sensorik, Photogrammetrie und Künstlicher Intelligenz konnten Brutvögel und Robben, sowie Muschelbänke und Seegraswiesen effizient erfasst und analysiert werden. Die KI-gestützte Auswertung der Aufnahmen wies eine hohe Genauigkeit von 85 % bis 98 % auf.

Ein großes Dankeschön an unser Drohnen-Team, die Fachhochschule Westküste, die Seehundstation Friedrichskoog, die Schutzstation Wattenmeer, das Alfred-Wegener-Institut auf Sylt und den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer!

Das Projekt war ein Starterprojekt der UAM Inno Region SH, finanziert durch das BMFTR.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen auf unserer Projektseite und den Seiten der UAM-Region-SH.