Ein brunftender Rothisch in einem Rudel von sieben Hirschkühen in einer halboffenen Landschaft.

Wildtiermonitoring aus der Luft

Mit der Kombination aus thermischer Infrarottechnik, hochauflösenden visuellen Kameras und flexiblen Studiendesigns erfassen wir Wildtiere effizient, großräumig und flächenbezogen aus der Luft.

Datenbasis für Wildtiermanagement und -ökologie


Verlässliche Informationen zu Bestandsgröße, Verteilung und Habitatnutzung schaffen eine wichtige Grundlage für ein nachhaltiges Jagd- und Forstmanagement, Naturschutz, Monitoring und Forschung. Regelmäßige Erfassungen ermöglichen es, Veränderungen in (Schalen-)Wildbeständen und Lebensraumentwicklung zu erkennen sowie Maßnahmen gezielt zu planen und deren Wirkung zu überprüfen.

Standardisierte IR-VIS-Befliegungen für Bestandserfassung und Habitatnutzung

Standardisierte IR-VIS-Befliegungen (Infrarot und sichtbarer Bereich) ermöglichen die großräumige Erfassung von Wildtieren, zum Beispiel von Schalenwild wie Rothirsch, Damhirsch, Reh und Wildschwein, auch in schwer zugänglichen oder unübersichtlichen Lebensräumen. 

Dabei kombinieren wir thermische Infrarotdaten mit hochauflösenden visuellen Aufnahmen aus der Luft. Mit Hilfe der Wärmebilddaten werden die Tiere zuverlässigen detektiert, die visuellen Daten unterstützen die sichere Artbestimmung. 

Unsere Befliegungen eignen sich unter anderem für:

  • großräumiges Wildtiermonitoring,
  • Bestands- und Dichteschätzungen, 
  • wiederholte Befliegungen zur Analyse von Bestands- und Dichteentwicklungen, 
  • die Analyse räumlicher Verteilungsmuster und der Habitatnutzung, 
  • Einordnung ergänzender Daten, z.B. von Abschusszahlen,
  • Erfolgskontrollen von Management- und Schutzmaßnahmen, 
  • Planungs-, Monitoring- und Forschungsvorhaben.

Wir unterstützen Sie dabei, das passende Studiendesign für ihr Vorhaben zu finden.

Die Kombination von thermischen Infrarotdaten und visuellen Aufnahmen sorgt für eine genaue Erfassung. Die Wärmebilddaten ermöglichen eine zuverlässige Detektion der Tiere, während die visuellen Daten die Artbestimmung (hier Rothirsche) unterstützen.

Von der Erfassung zur räumlichen Analyse

Über Flughöhe und Kameraparameter lässt sich ein eindeutiger Flächenbezug der Aufnahmen herstellen. Damit können nicht nur Vorkommen dokumentiert, sondern auch Tierdichten und Bestände geschätzt werden. 

Gleichzeitig liefern die räumlich hochaufgelösten Daten wertvolle Informationen zur Verteilung der Tiere und zur Nutzung unterschiedlicher Habitate.

Für präzise Bestandsschätzungen in unterschiedlichen Vegetationsstrukturen berücksichtigen wir abdeckungsspezifischen Entdeckungswahrscheinlichkeiten. So werden Detektionsunterschiede methodisch berücksichtigt und es lassen sich belastbarere Aussagen über Tierbestände treffen.

Flexible Befliegungen und langjährige Expertise

Die Befliegungen führen wir in enger Zusammenarbeit mit Ulrich Franke durch. Seit zwei Jahrzehnten erfasst er mithilfe thermischer Infrarottechnik und hochauflösender Kameras Wildtiere aus der Luft. Seit Sommer 2026 gehört sein Geschäftsbereich wildlifemonitoring by aerosense zu BioConsult SH.

Seine langjährige fachliche und methodische Erfahrung im flugzeuggestützten Wildtiermonitoring ergänzt unsere Expertise in der Fernerkundung.

Die Zusammenarbeit umfasst dabei vor allem die gemeinsame Weiterentwicklung und fachliche Begleitung der Erfassungs- und Auswertungsmethoden.

Ergänzende Geodaten durch Drohnenbefliegungen

Ergänzend sind wir in der Lage hochaufgelöste Geodaten mit Drohnenbefliegungen zu erstellen. Sie ermöglichen eine detaillierte räumliche Darstellung der Untersuchungsgebiete. 

So können beispielsweise Habitatnutzung, Vegetationsstrukturen und weitere räumliche Zusammenhänge analysiert und für weiterführende Fragestellungen genutzt werden. 

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